Auf dieser Seite findet ihr immer mal wieder neue Fotos aus dem Leben der Familie Näf.

Montag, 26. September 2016

15.Hochzeitstag

Eigentlich wäre das kristallene Jubiläum ja am Donnerstag, 22.9. gewesen.
 Die liebe Heidi und der beste Bubu haben natürlich daran gedacht!
 
 
 Jedoch konnten wir infolge terminlicher Schwierigkeiten dann nicht feiern, d.h. unsere Traditionen, die zum Hochzeitstag gehören, durchführen.
Die da wären:
ein Familienbild, das die aktuelle Situation widerspiegelt (wir hatten in all den Jahren also schon lustige Bilder..... eine war irgendwie immer ranzig oder zickig, sodass nicht gar alle Fotos so harmonisch daher kommen.... aber eben: die aktuelle Situation ist dann halt so!).....
.... und ein gemeinsames Schätzli-Nachtessen, abwechselnd von Thomas oder mir organsiert.
Wenn Thomas an der Reihe ist, gibts immer noch wildes Rundumprogramm, mit Rätseln, Apéro hier und da, und Überraschungen. Und wenn ich an der Reihe bin, gehen wir fein essen :-)))).

Somit haben wir dann diesen schönen Tag gestern nachgeholt:
Familienfotos im Garten, bei strahlendem Sonnenschein.
Selfiestab sei Dank, geht das auch äfang ä chli ringer als früher mit dem Selbstauslöser. Und Livia knipst sich dann fast die Finger wund....
Mir gefallen die lustigen Fotos, ich kann kaum genug davon kriegen:

Nach den Fotos gings für Thomas und mich ab in die Sommerlust (eben: ohne Rätsel, ohne Verwirrung, einfach sec ab!), wo wir in der Orangerie das feine Abendmenu geniessen konnten.
Wie jedes Jahr am Hochzeitstag führen wir unser Ehebuch weiter (wir sind schon bei Nummer 2), in welches jeder von uns sein vergangenes Jahr mit Höhen und Tiefen aufnotiert (und eben: ein Familienfoto kommt zuvorderst rein).
Schön wars, unser 15 jähriges Festli, ich freu mich auf viele weitere!

Donnerstag, 22. September 2016

Neues Jahr - neue Kurse - neuer Modus!

Seit über 20 Jahren erteile ich nun Kochkurse für diverse Gemeinden, Gruppierungen und Privatgruppen.
Und auch in diesers Saison (Oktober bis Mai) erteile ich für die Gemeinde Thayngen wieder sehr viele Kurse.
 
Da die Gemeinde aber die Sparbremse ziehen musste, werden die Freizeitkurse (wie in so vielen andern Gemeinden) nicht mehr subventioniert. Das ist natürlich sehr schade, aber irgendwo muss halt einfach gespart werden und lieber da, also z.B. in der Schule :-).
Grosszügigerweise stellt die Gemeinde uns KursleiterInnen die Kursräumlichkeiten weiterhin unentgeltlich zur Verfügung. Und darüber bin ich unglaublich froh, denn wenn die KursteilnehmerInnen noch die Küchenmiete zahlen müssten, hätt ich dann Angst um meine Kurse.
So aber hält sich der Aufschlag für die einzelnen Kurse meiner Meinung nach in Grenzen.
Und unkompliziert wird nun auch der Anmeldemodus, der nun direkt über meine Kochkursseite läuft, anstatt über Umwege über die Gemeinde.
Das heisst, dass du unter Kursprogramm alle verfügbaren Kochkurse dieser Saison findest und dich auch dort gleich über das Formular (und bitte nur so, nicht per mail!!!) anmelden kannst.

Falls ein Kurs, der dich interessiert, als ausgebucht angegeben ist, melde dich doch per mail bei mir, dann nehm ich dich gerne auf die Warteliste.

Und so freu ich mich auf ganz viele bekannte und neue Gesichter, die ich in dieser Saison in der Schulküche in Thayngen antreffen werde!








Dienstag, 20. September 2016

Erst noch im Ofen....

 
 ..... und schon auf dem Tisch!
 Ich liebe Gerichte, die vorbereitet , und im letzten Moment einfach in den Ofen geschoben werden können. Und so gabs zu diesem Thema einen Kochkurs mit den Lehrpersonen des Kantons Schaffhausen.
An 2 Abenden haben die Gruppen miteinander gekocht, sich quer über alle Schulstufen hinweg ausgetauscht, neue Nahrungsmittel oder Kochtechniken kennengelernt und gaaaaaaaaaanz viele LP21-kompatible Kompetenzen geübt (enart....).
Eine ganz wichtige Kompetenz haben sie bewiesen: Freude! 
Mein Kursziel ist also absolut erreicht :-)
Mehr Fotos hats auf naef-kochkurse .

Donnerstag, 8. September 2016

Kürbis-Stromboli oder: frau soll vorbereitet sein

Genau! Hiesige LeserInnen wissen, dass mit das H-Wort (dasjenige, das auf Sommer und vor dem W-Wort kommt) gar nicht fügt.
 
 Nix, nix, nix! Ich seh keine Vorteile darin, dass es immer dunkel ist, dass nix mehr blüht, dass der Garten als weiteres Zimmer des Hauses wieder wegfällt, dass alles im Nebel verschwindet, dass....... wuah! Das W-Wort mag ich ja auch nicht, gar nicht. Aber es hat einen grossen Vorteil gegenüber dem H-Wort: das W-Wort bringt Hoffnung auf den Frühling und den Sommer, da es dann ja irgendwie schon wieder aufwärts geht.
Darum ist das W-Wort ä chli erträglicher... aber nur wegen dieser Hoffnung.
Und beim H-Wort muss dann eben zuerst noch der unterträglich kalte und dunkle W-Wort kommen, bevors gut wird. Ihr seht: ich finds nicht läss.
  Ich weiss auch, dass jetzt alle rings um mich versuchen, mir die Vorteile oder schönen Seiten des H-Wortes aufzuzeigen. Ja, die Blätter haben ne schöne Farbe......... aber sie fallen dann ja ab.
Ja, die Welt entschleunigt sich wieder etwas......... aber man verliert so schnell den Kontakt zu allen, wenn sich wieder alle im Haus einschliessen müssen. Ja, ich ess auch gern Wild, aber die Früchte des Sommers und Brötle sind viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel verlockender.
 
Ok also? Brauche keine Überzeugung. Ist nun mal so, ich bin ein Sommerkind. Und daher geniesse ich das momentane Wetter einfach bis zum Umfallen, d.h. Terrassentür ist daueroffen und täglicher Badibesuch inklusive.
Im Geheimen MUSS ich mich ja aber dennoch ä chli um die Zeit nach den H-Ferien kümmern. Kurse stehen bevor.
Und gerne hätte ich mit den Männern den Spargel-Stromboli gemacht, aber Spargelzeit kommt erst wieder nach H und W. Zu spät!
Darum heissts kreativ sein und das Rezept den Umständen anpassen.
Gäbigerweise hab ich von Toni einen riesengrossen Kürbis gekriegt (aus Nonnos Garten). Also wurde ein saisonaler Stromboli ausgetüftelt. 
Mit Kürbisfüllung.
 
Und weil mein TK auch noch gut gefüllt mit selbstgemachtem Pesto (Basilikum ebenfalls aus Nonnos Garten!) ist, wird gleich auch der noch eingesetzt für den aktuellen

Kürbis-Stromboli!
Das passt, schmeckt und wird in die Rezeptkartei aufgenommen!
Falls ihr euch auch auf die H-Zeit vorbereiten wollt, wäre das Rezept hier  zu finden.

Montag, 5. September 2016

Kochkurs im Dreizehn Sinne

Was haben wir uns schon lange wieder darauf gefreut, in netter Runde einen Kochkurs im Dreizehnsinne zu verbringen (schliesslich ist der letzte schon seit April vorbei....).
So sind wir am Sonntagabend nach Schlattingen gefahren und wurden wie immer herzlichst von Cornelius, Eva, Tobias und Niklas empfangen
 
    
Ein Glas Crémant schadet nie, bevors ab in die Küche geht ("jawohl, Chef" haben wir schon im Voraus fleissig geübt!)
 Heidi und ich haben uns zusammen mit Eva wieder in die Kellerküche begeben, um uns dem Röstzwiebelbrot und dem Dessert zu widmen, während der Rest in der Küche und am Grill schmorte.
Viele Tipps und Tricks...
 (wusstet ihr, dass man die Tomaten am einfachsten mit einem Bunsenbrenner häutet??? Das geht echt einfach und ganz schnell und die Tomaten bleibt unglaublich fest dabei) ...haben wir von den Profis wieder gekriegt, und in der netten Gesellschaft machts einfach Spass, so ein leckeres Menu zuzubereiten und anschliessed geniessen zu können.

Das will ich euch natürlich nicht vorenthalten:
Vitello tonnato

Kürbissuppe mit gebratener Jakobsmuschel

Onsen-Ei auf Selleriepürrée, Petersiliensauce und Selleriestroh

Pluma vom Ibericoschwein mit Grillgemüse und Kartoffel

Wallnussparfait mit Zwetschgenkompott

Und dieses Wallnussparfait gabs dann nicht einfach in simplen Scheiben!
Sondern in edlen Kugeln, welche mit Schokolade überzogen und in gehackten Nüssen gedreht wurden, sodass es fast wie ein Ferrero Rocher aussah
Vielen Dank ihr Lieben vom Dreizehn Sinne (und dir liebe Debbie für die Fotos)! Es ist so toll, mit euch in der Küche zu stehen und mit euch einen superlässigen Abend zu verbringen.
Der nächste Abend ist gebucht und wir freuen uns jetzt schon riesig drauf!


Dienstag, 23. August 2016

Meine Güte: 25 Jahre!

Ich weiss noch... 1991, kurz nach meinem Abschluss des AHLS (jaaaaaaaaaaa, damals gabs noch ganz gewöhnliche Arbeits- und Hauswirtschaftslehrerinnen-Seminare), dachte ich, dass diejenigen, die nun doch schon 5 Jahre unterrichten, Dinosaurier sein müssen und v.a. einfach alles perfekt können!
Ich trat also ganz unperfekt meine erste Stelle an: 21 Lektionen Handarbeit in Merishausen und 9 Lektionen Hauswirtschaft in Schaffhausen. 
Ganz unnett aufgeteilt, d.h. bis 12.30 hatte ich in Schaffhausen Hauswirtschaftsunterricht und musste danach ganz schnell nach Merishausen fräsen, da dort der Handarbeitsunterricht für mich und die SuS um 13.15 startete. Meine Güte!
 Aber das nur ein Jahr lang. Dann hiess es nämlich: sorry, du bist als Letzte gekommen und nun gibts weniger Stunden, also nix mehr HW in SH.
Glücklicherweise bekam ich 9 Lektionen HW in Thayngen (und im Fall in SH hatten sie schlussendlich Lektionen übrig..... die niemand wollte............ Heidi? War das nicht dann schon bald dein Wiedereinstieg im 1992?). 
Toll, somit konnte ich auch beim Stundenplan etwas steuern und haben anschliessend 10 Jahre lang Montag bis Mittwoch in Merishausen Handarbeit und Donnerstag und Freitag in Thayngen Hauswirtschaft unterrichtet.
Und dann kam Sarah auf die Welt und ich habe mein volles Pensum auf einen Tag Textiles Werken (genau! Irgendwann gabs ja dann mal einen Namenswechsel.....) in Merishausen beschränkt, da ich durch die vielen Kochkurse ja immer noch oft in der Küche war, dann jeweils aber  mit Erwachsenen.

Und so schlichen nun weitere 14 Jahre ins Schulland (inzwischen heisst glaub auch das Fach nimmer Textiles Werken sondern......... ach....... weiss doch auch nicht. Lisme ist immer noch Lisme und von mir aus bin ich auch immer noch Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin!). Mit Freude unterrichte ich somit immer noch meinen einen Tag (zwischen 6-9 Lektionen.... je nach Stundenanzahl) Textiles Werken und immer noch in Merishausen.
Na da könnte man nun mal mit rechnen beginnen: 1991 bis 2016? Oh ja! Genau! 
Das macht geschlagene 25 treue Jahre  im Kanton SH :-))). Und wenn ich mich nun an 1991 zurückerinnere, mit meinen Dinosaurierangaben... hm.... da bin ich 5x steinalter Dinosaurier :-)))))). 

So sass nun an diesem Montag in der grossen Pause der Schulinspektor persönlich bei uns im Lehrerzimmer und als ich ordentlich zur Pausenaufsicht verschwinden wollte, hielt er mich zurück und meinte, dass die heute für mich ausfallen müsse.
Er hielt dann auch eine nette Ansprache, überreichte mir ein Schreiben unseres Erziehungsdirektors...
 
 (oha, we luschtig: Thomas macht doch auf jeden Brief eine Palme, eine Insel oder ein Häsli drauf. Christian ein Blüemli.... oder wäre das öppe ein symbolischer Blumenstrauss?!?!?!),...
 
... 3 Flaschen Staatswein und einer Anerkennungsurkunde des Regierungspräsidenten (er meinte dann auch, ich könne das Diplom ja hinter meinem Pult aufhängen, wie die Ärzte jeweils........ oh lago! Ein 5xDinosaurier-Diplom? Jo scho lieber nid).
Gut, man könnte meinen, dass das nun alles war (Man stelle sich vor: ich unterrichtete 18 Jahre lang im Kanton und freute mich darauf, in 2 Jahren endlich ein Jubiläum beziehen zu können, da wurde das Jubilieren von 20 auf 15 Jahre verlegt........ und ich hatte nix zu jubilieren. Das heisst also: das ist nun mein allererstes Jubiläum! 
Und im Fall: alle 5 Jahre übernehm ich doch für Doris ihr ZH-DAG. Man stelle sich auch das vor: alle 5 Jahre gibts in etwa 4 Wochen Urlaub oder Zaster für ZH-LPs. Alle 5 Jahre!!! ). 
Aber nein! Das war bei Weitem nicht alles: ich krieg auch noch einen kleinen (da mein Pensum ja so klein ist) Batzen und einen kleinen (da ich unter 50% angestellt bin) halben Freitag (gälled, ihr mitlesenden LPs: ihr könnt euch ja vorstellen, dass der Aufwand, jemanden zu finden, der die 4 Lektionen unterrichtet, samt Vor- und Nachbesprechung viel grösser ist, als die 4 Lektionen einfach selber zu unterrichten). Jubel, jubel, jubel!

So freu ich mich also auf die nächsten 15 Jahre, denn zum 40. jährigen Jubiläum gibts auch wieder was zu feiern (ob ich dann wohl noch hier blogge???)

Samstag, 20. August 2016

Gebackene Tomatensauce

Wie schon in den letzten Jahren bekam ich von meiner Mami eine grosse Kiste mit Gemüse, v.a. Tomaten, welche ein Grossgemüsebauer in der Region kompostieren wollte, weil unverkäuflich. 
Oje!
 
Prachtstomaten sondergleichen, die nie und nimmer den Kompost verdient hätten, aber wohl weil sie unregelmässig gewachsen/zu gross/zu klein/zu was auch immer, nicht in den Verkauf kommen (können).
Und Tomaten lassen sich nun mal einfach herrlich zu einer Tomatensauce kochen und so problemlos konservieren.
 
Irgendwann mal hab ich so ne leckere Tomatensuppe aus gerösteten Tomaten gemacht und mir gedacht, dass das mit den Röstaromen sicher auch mit Tomatensauce funktioniert.
 
 So sind also alle Tomaten gestückelt, zusammen mit ganz vielen Kräutern, Zwiebeln, Gewürzen und ä chli Olivenöl aufs Blech gekommen und schmorten dann 1 h bei 200 °C im Ofen.
 
Anschliessend pürieren, aufkochen und kräftig würzen, kochend in heiss ausgespülte Gläser füllen und sofort verschliessen, wie bei der Gonfi, ....
... verschenken oder zu den nächsten Spaghetti geniessen!