Auf dieser Seite findet ihr immer mal wieder neue Fotos aus dem Leben der Familie Näf.

Dienstag, 23. August 2016

Meine Güte: 25 Jahre!

Ich weiss noch... 1991, kurz nach meinem Abschluss des AHLS (jaaaaaaaaaaa, damals gabs noch ganz gewöhnliche Arbeits- und Hauswirtschaftslehrerinnen-Seminare), dachte ich, dass diejenigen, die nun doch schon 5 Jahre unterrichten, Dinosaurier sein müssen und v.a. einfach alles perfekt können!
Ich trat also ganz unperfekt meine erste Stelle an: 21 Lektionen Handarbeit in Merishausen und 9 Lektionen Hauswirtschaft in Schaffhausen. 
Ganz unnett aufgeteilt, d.h. bis 12.30 hatte ich in Schaffhausen Hauswirtschaftsunterricht und musste danach ganz schnell nach Merishausen fräsen, da dort der Handarbeitsunterricht für mich und die SuS um 13.15 startete. Meine Güte!
 Aber das nur ein Jahr lang. Dann hiess es nämlich: sorry, du bist als Letzte gekommen und nun gibts weniger Stunden, also nix mehr HW in SH.
Glücklicherweise bekam ich 9 Lektionen HW in Thayngen (und im Fall in SH hatten sie schlussendlich Lektionen übrig..... die niemand wollte............ Heidi? War das nicht dann schon bald dein Wiedereinstieg im 1992?). 
Toll, somit konnte ich auch beim Stundenplan etwas steuern und haben anschliessend 10 Jahre lang Montag bis Mittwoch in Merishausen Handarbeit und Donnerstag und Freitag in Thayngen Hauswirtschaft unterrichtet.
Und dann kam Sarah auf die Welt und ich habe mein volles Pensum auf einen Tag Textiles Werken (genau! Irgendwann gabs ja dann mal einen Namenswechsel.....) in Merishausen beschränkt, da ich durch die vielen Kochkurse ja immer noch oft in der Küche war, dann jeweils aber  mit Erwachsenen.

Und so schlichen nun weitere 14 Jahre ins Schulland (inzwischen heisst glaub auch das Fach nimmer Textiles Werken sondern......... ach....... weiss doch auch nicht. Lisme ist immer noch Lisme und von mir aus bin ich auch immer noch Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin!). Mit Freude unterrichte ich somit immer noch meinen einen Tag (zwischen 6-9 Lektionen.... je nach Stundenanzahl) Textiles Werken und immer noch in Merishausen.
Na da könnte man nun mal mit rechnen beginnen: 1991 bis 2016? Oh ja! Genau! 
Das macht geschlagene 25 treue Jahre  im Kanton SH :-))). Und wenn ich mich nun an 1991 zurückerinnere, mit meinen Dinosaurierangaben... hm.... da bin ich 5x steinalter Dinosaurier :-)))))). 

So sass nun an diesem Montag in der grossen Pause der Schulinspektor persönlich bei uns im Lehrerzimmer und als ich ordentlich zur Pausenaufsicht verschwinden wollte, hielt er mich zurück und meinte, dass die heute für mich ausfallen müsse.
Er hielt dann auch eine nette Ansprache, überreichte mir ein Schreiben unseres Erziehungsdirektors...
 
 (oha, we luschtig: Thomas macht doch auf jeden Brief eine Palme, eine Insel oder ein Häsli drauf. Christian ein Blüemli.... oder wäre das öppe ein symbolischer Blumenstrauss?!?!?!),...
 
... 3 Flaschen Staatswein und einer Anerkennungsurkunde des Regierungspräsidenten (er meinte dann auch, ich könne das Diplom ja hinter meinem Pult aufhängen, wie die Ärzte jeweils........ oh lago! Ein 5xDinosaurier-Diplom? Jo scho lieber nid).
Gut, man könnte meinen, dass das nun alles war (Man stelle sich vor: ich unterrichtete 18 Jahre lang im Kanton und freute mich darauf, in 2 Jahren endlich ein Jubiläum beziehen zu können, da wurde das Jubilieren von 20 auf 15 Jahre verlegt........ und ich hatte nix zu jubilieren. Das heisst also: das ist nun mein allererstes Jubiläum! 
Und im Fall: alle 5 Jahre übernehm ich doch für Doris ihr ZH-DAG. Man stelle sich auch das vor: alle 5 Jahre gibts in etwa 4 Wochen Urlaub oder Zaster für ZH-LPs. Alle 5 Jahre!!! ). 
Aber nein! Das war bei Weitem nicht alles: ich krieg auch noch einen kleinen (da mein Pensum ja so klein ist) Batzen und einen kleinen (da ich unter 50% angestellt bin) halben Freitag (gälled, ihr mitlesenden LPs: ihr könnt euch ja vorstellen, dass der Aufwand, jemanden zu finden, der die 4 Lektionen unterrichtet, samt Vor- und Nachbesprechung viel grösser ist, als die 4 Lektionen einfach selber zu unterrichten). Jubel, jubel, jubel!

So freu ich mich also auf die nächsten 15 Jahre, denn zum 40. jährigen Jubiläum gibts auch wieder was zu feiern (ob ich dann wohl noch hier blogge???)

Samstag, 20. August 2016

Gebackene Tomatensauce

Wie schon in den letzten Jahren bekam ich von meiner Mami eine grosse Kiste mit Gemüse, v.a. Tomaten, welche ein Grossgemüsebauer in der Region kompostieren wollte, weil unverkäuflich. 
Oje!
 
Prachtstomaten sondergleichen, die nie und nimmer den Kompost verdient hätten, aber wohl weil sie unregelmässig gewachsen/zu gross/zu klein/zu was auch immer, nicht in den Verkauf kommen (können).
Und Tomaten lassen sich nun mal einfach herrlich zu einer Tomatensauce kochen und so problemlos konservieren.
 
Irgendwann mal hab ich so ne leckere Tomatensuppe aus gerösteten Tomaten gemacht und mir gedacht, dass das mit den Röstaromen sicher auch mit Tomatensauce funktioniert.
 
 So sind also alle Tomaten gestückelt, zusammen mit ganz vielen Kräutern, Zwiebeln, Gewürzen und ä chli Olivenöl aufs Blech gekommen und schmorten dann 1 h bei 200 °C im Ofen.
 
Anschliessend pürieren, aufkochen und kräftig würzen, kochend in heiss ausgespülte Gläser füllen und sofort verschliessen, wie bei der Gonfi, ....
... verschenken oder zu den nächsten Spaghetti geniessen!

Samstag, 16. Juli 2016

Family Näf goes westward

Was hab ich mich dagegen gesträubt, mein geliebtes Italien in diesem Sommer (puh! Zum Glück dann wenigstens in den Herbstferien.......puh!) nicht besuchen zu können!
Aber 3:1 ist nun mal einfach verloren.... auch wenn der Papi mit etwas unfairen Mitteln gekämpft und den Mädchen von den meeeega Shoppingmalls unserer Destination, dem weissen Strand, den Delphinen und den Vergnügungsparks vorgeschwärmt hat, sodass 2 Töchter im Teeniealter gar nicht anders können, als leuchtende Äuglein zu kriegen.

Somit geht Familie Näf in diesem Sommer westwärts. Weeeeit westwärts..... sehr weit westwärts, sogar über das grosse westliche Meer, bis nach 
FLORIDA!
Abenteuer Amerika sozusagen. 
Thomas war vor ca. 20 Jahren mal in Florida, ich noch nie (ach doch, auf unserer Hochzeitsreise mussten wir in Miami umsteigen, um nach Mexico zu gelangen und somit hab ich ja doch auch schon amerikanischen Boden betreten) und da Thomas findet, wir sind noch zu jung, um uns im italienischen Schneckenhäuschen zu vergraben, müssen wir mal wieder was Neues wagen :-).
Also starten wir am Sonntagmorgen in aller Frühe zu unserm Ferienabenteuer!
Wenn ihr lesen und sehen wollt, was Familie Näf in den USA erlebt, könnt ihr wie immer hier mitlesen.



Donnerstag, 7. Juli 2016

Sie sind fertig!

Lange und fleissig haben meine 5.Klässler an ihrer Arbeit gesessen!
 
 
 Zuerst wurden Zentangle eingeführt und geübt.
 
Was hab ich gestaunt, WIE konzentriert die teilweise doch eher unruhigen Jungs an ihren 9x9 cm grossen Blättern sassen und über 2 Lektionen lang zeichneten. Dazu gabs TKKG oder 5 Freunde zu hören. 
 
 
 
Dann wurden wir grösser und gestalteten 21x21 grosse Zentangle, welche nun zu einem Gesamtbild zusammengefügt unsern Schulhausgang verschönern.
Ab und zu seh ich Kinder und Lehrer, die staunden stehen bleiben :-).
 
Und dann gings natürlich weiter mit dem eigentlichen Ziel: das Einfügen des eigenen Vornamenbuchstabens in ein Zentangle auf Stoff, um es dann auf einen selbstgenähten Hipster-Bag (jaaaaa, früher sagten wir einfach Turnbeutel..... jaaaaaaaaaaaaaaa! Heute ist halt alles anders :-) ) aufzunähen.

Das hat bei allen prima geklappt, püntklich zum Beginn der Sommerferien wurden alle fertig und ich glaube, nicht nur ich habe grosse Freude an der bunten Schar:

Sonntag, 3. Juli 2016

Sodeli, wir haben gefeiert!

Und zwar zum 47. Mali meinen Geburtstag.
 Kaum zu glauben in diesem Jahr, aber das Wetter war am 1.Juli wunderprächtig, genau richtig, um die Sause im Garten steigen zu lassen.
 Davor war ich aber zum Morgenkafi bei Tanja eingeladen, dann gings ab, zum Kurzeinkauf, heim, Bsüechli von Kathrin zum nächsten Kafi, danach Küchenarbeit, .....
 
.....Mittagessen, Wäsche, Livia zum Coiffeur fahren.... 
 
....und Aquafit
Jaaaaa!!! So toll ists bei uns im Aquafit in Rheinau!

Heimdüsen und danach ganz viel lieben Besuch im Garten zum Brötle empfangen.
Sogar Marc (mein Gotte"bueb") ist aus Chur (er ist dort in der UO... ähm... oder so) angereist, um den Abend mit seiner ollen Tante, nei eben seiner ollen Gotte zu verbringen. Läck het mich das gfreut!

Viel Freude haben mir wie immer auch die Geschenke von Livia und Sarah gemacht
 
Ein Motivations-Abreiss-Kalender.....
... und ein Monatskalender, um die Zeit zum nächsten Geburtstag zu überbrücken :-)


Dienstag, 28. Juni 2016

Am Cityskate

Livia liebt alles, was Rädli hat. Darum besteht ihr Fuhrpark nebst dem Velo auch noch aus 2 Trottis, einem Kunststückli-Trotti, 2 Einrädern, 1 Wave- und 1 Pennyboard und natürlich Inlineskates.
 Alle Sommer lang wird Thomas von ihr beneidet, dass er jeweils jeden 2. Montag bei gutem Wetter an den Cityskate nach Winterthur geht. Da gabs schon ab und zu ein Gebettel, ob sie denn nicht auch mal mitdürfe.... 
Und endlich hat sich der Papi erbarmt!
 
Ab gings in voller Montur nach Winterthur, wo mitten in der Altstadt um 20 Uhr (ebä!!! Eifach ä chli schpoot für e 6.Klässleri... ebä!!) der Start erfolgte.
 
Die Route war 11 km lang und endete in der Badi Oberi. 
 
Zur Belohnung gabs natürlich auch noch was zwischen die Zähne!
Und von dort? Mit dem Bus oder Zug in die Stadt zurück? Ach was: da kennt ihr Kamikaze-Livia schlecht: die 5 km wurden natürlich auch noch auf den Rädli zurückgelegt :-).
Müde, aber glücklich ging das Kind dann spät abends ins Bett und träumt wohl schon von einem nächsten Cityskate!

Sonntag, 19. Juni 2016

Rhabarberrhabarberrhabarber

So hats gerade getönt in der Küche! Denn schliesslich ist bald Ernteende und da will ich doch noch alles auskosten, was möglich ist mit diesen leckern Stängeln!
Also: Rhabarber-Stich wurde ringsum für prima befunden, einen grossen Teil der Ernte hab ich zu Sirup verkocht
 (die tolle rote Farbe ist diesmal übrigens keine Lebensmittelfarbe! Nein! Ich hatte noch 2 Säcke voller Johannisbeersaft 2015 im TK und hab die gleich gefroren mit dem Rhabarber mitgekocht und somit war die Farbe des Sirups gegeben :-) )

Und aus dem Rest des Sirups (also das ausgepresste Fruchtfleisch....... samt Schale!) gabs eine leckere Tarte.
Rezept? Na ja........ gibts nicht wirklich.
1 Mürbteig, 15 Min. bei 180°C blind backen, aus dem Blech nehmen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, Boden mit dem Rhabarbermus ca. 1,5 cm hoch bestreichen.
2 Eiweiss steif schlagen, 100 g Zucker einrieseln lassen und zu einer Meringuage schlagen, auf dem Mus verteilen, 15-20 Min. in der obern Hälfte bei 150°C nochmals ca. 15 Min. backen.
Lauwarm oder ausgekühlt servieren :-).
Es freut mich jeweils sehr, wenn ich es (wie hier) schaffe, ALLE Bestandteile des Gemüses sinnvoll zu verarbeiten (neeeeeeeeeeein, aus den Rhabarberblättern hab ich keinen Gratin gemacht.... und Betonschalen aus Rhabarberblättern gabs dieses Jahr auch nicht. Aber irgendwie muss ja auch Kompost für den Garten entstehen, nicht wahr?). Und da unser Gemüse-Frucht-Garten ja ungespritzt (mehr oder weniger) gedeiht, kann def. auch alles sorglos verwendet werden.