Auf dieser Seite findet ihr immer mal wieder neue Fotos aus dem Leben der Familie Näf.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Frühling versus Winter?

Immer derselbe Tanz: nach den Schaffhauser Sportferien hab ich nur noch einen Wunsch: fertig mit dem Winter!
Und bis jetzt hat das in diesem Jahr prima geklappt. Nur: am Samstag beginnen bei uns ZH-Weinländern die SPORTFERIEN!
Also das mit kalt und Schnee. AAAAAAAAAAhhhhhh... ich schaue im Moment nach draussen, das Thermometer zeigt 16 Grad an und ich sollte mich NOCHMALS für Winter motivieren können, wos mir doch eh schon so schwer fällt, und ich von Oktober bis März ne grausame Durststrecke hinter mich bringen muss?
 Unglaublich!
ABER!
Ich kann mich problemlos motivieren, weils wie immer nach
geht. 
 
Jupijupitrallala! In Wengen ists mir egal, obs Winter ist (da find ichs ja eigentlich nur im Winter wirklich schön) und somit freu ich mich wohl am Meisten (Innerer Kreis: somit hab ich gewonnen) für die Woche in Wengen.
Sonne ist ebenso angesagt, wie Regen, wenn ihr wissen wollt, ob wir kurzärmlig in der Figeler-Bar am Sünnele oder dick mit Regenschirm ausgestattet durch den Pflotsch waten müssen, gehts ab Samstag hier weiter.

Dienstag, 21. Februar 2017

Schade - oder viel Erfolg im hohen Norden!

Komischer Titel für einen weitern Kochkurs im Dreizehn Sinne in Schlattingen? Ja!
Aber mittlerweile ists ja offiziell:
Cornelius Speinle verlässt mit seiner Truppe das Restaurant, um im fernen Hamburg eine Wahnsinnschance wahrnehmen zu können: er wird Küchenchef des im Herbst 2018 neu eröffnenden Gourmetrestaurants im Luxushotel "The Fontenay".
Voilà: die Presse ist voller Artikel darüber und ich mags ihm ja furchtbar gönnen, dass er so eine grosse Chance bekommt.
Aber natürlich ist das weinende Auge seeeehr gross, sehr gross!
Warum?
Schaut euch die Bilder zu unserm letzten Kochkurs an, dann sieht man, wie toll der Chef und seine 3 Mitarbeiter sind.

An unserm ovalen Tisch fanden wir nebst einem feinen Glas Crémant auch die akuellen Rezept vor:

 Danach gings an die Arbeit. Heidi und ich sind wie gewohnt mit Eva in den Keller verschwunden und haben dort Mini-Baguettes und den Dessert hergestellt
Die andern behaupten ja immer, dass Eva alles alleine unten zubereitet und wir nur dumm da rumstehen.... aber ne, nei! Eva macht einfach immer perfekte mise-en-place, gibt tolle Anweisungen und so geht das Arbeiten fast von alleine :-)).

Vom Rest der Truppe haben wir nicht so viel mitbekommen, denn die hatten Cornelius und Tobias am Hals, resp. im Nacken: kein Ton kam von oben (nicht mal das obligate "ja Chef" drang zu uns runter). Da wurde einfach mit "Gring ache gchrampfet", wie den Bildern von Debbie anzusehen ist:
  
 
 

Nach Beendigung aller Vorbereitungen gings dann ans Anrichten und jede Gruppe musste zusammen mit den Köchen die Teller anrichten (Wattestäbli waren schon gerichtet!)
 Und die Pracht der einzelnen Gänge findet ihr hier:

 Nach dem Essen wollten wir natürlich wieder ein neues Kursdatum abmachen... und eben... dann musste uns Cornelius gestehen, dass er uns nimmer nimmt. 
Wir mussten dann aber noch darüber schweigen, da die offizielle Mitteilung erst gestern rauskam.
Was uns aber natürlich nicht daran gehindert hat, gleich noch einen Termin für ein Abschlussessen im Dreizehn Sinne abzumachen.

 Und danach: tja, für danach hat Heidi bereits rausgesucht, dass der Zug 11 Std. 41 Min. und der Flug ab Kloten 1 Std. 25 Min. dauert bis nach Hamburg :-))


Liebe Eva, lieber Cornelius, Tobias und Niklas,
Wir danken euch ganz herzlich für die kulinarischlustigen Sonntage, die wir mit und bei euch in der Küche verbringen durften. Es hat wahnsinnig Spass gemacht und ihr werdet und grausam fehlen.

Und falls auch ihr noch das Genusserlebnis hier in der Schweiz erleben wollt: bis am 30. April ist das Restaurant noch geöffnet. Also schnappt euch euer Schätzli oder eure Freundinnen und nix wie los zum kulinarischen Erlebnisabend in Schlattingen!

Sonntag, 12. Februar 2017

Es geht süss weiter!

Nach dem letztsonntäglichen Apfelkuchen (ok, ich gebs zu, den hab ich gestern auch nochmals gebacken, einfach weil er so schnell gemacht und so lecker ist. Meine Familie hat sich sehr gefreut!) gibts heute ein Erwachsenen-Cookies:

Espresso-Kirsch-Cookies
 
Ich habs gebacken, gefüllt und ein Foto im Familienchat verschickt, dass es leider nix für die Mädels ist (bin nach dem Fertigstellen gleich ins Aquafit und dachte, dass die Cookies sonst verschwunden sind, bis ich heim komme....), da nebst Kaffee auch noch Kirsch drin steckt.

Die Masse ist sehr schnell gemacht, ab in den Spritzsack, Taler aufs Blech spritzen, kurz backen und auskühlen lassen, in dieser Zeit die Füllung zubereiten, auch kurz auskühlen lassen, ebenfalls ab in den Spritzsack, füllen, zusammensetzen und fertig!
Das Rezept findet ihr hier, än Guete!

Sonntag, 5. Februar 2017

Wieder mal ein "Sonntagssüss"

Irgendwie hab ich in der letzten Zeit schon auch gebacken, aber einfach nix Neues, sondern altbewährte Rezepte.
Und auch das heutige Sonntagssüss ist nicht neu. Ich hatte aber am Freitagabend beim Einkaufszettel schreiben, so das Bedürfnis nach einem Apfelkuchen, dass ich zwar alle Kochzeitschriften durchwühlt und die obligaten Blogs durchstöbert habe, aber doch nicht glücklich wurde dabei.
Sodenn gibts ja zum Glück meine Rezepte auf dem Computer!
Und voilà: der Apfelkuchen mit Knusperdecke entsprach grad per sofort meinem Bedürfnis.
Also wurde er gestern gebacken, und wieder einmal für wahnsinnig lecker befunden! Querdurch!
Ich back ihn jeweils in meinem tollen Antihaftblech, weils einfach so schön unkompliziert ist: nix belegen, nix einfetten.
ABER: eigentlich gehört der Kuchen in eine Springform (wie im Rezept beschrieben). Meine reguläre Springform steht in der Backofenschublade aber leider zuunterst (brauche halt mehrheitlich die runde Silikonform für Kuchen...) und ist gefüllt mit allerlei andern Formen. Also wars mir wieder mal schlicht zu mühsam, die hervorzupopeln und ich habe den Kuchen in der tollen Antihaftwähenform gemacht. Geht auch, prima sogar. 
NUR: am Stück rausbringen ist dann einfach jeweils fast unmöglich. Wenn ich aber für die Familie backe, ist mir das egal. Dann schneid ich den Kuchen einfach schon (sorgfältigst natürlich!!!) im Blech in 4 Teile und hebe diese dann raus auf die Tortenplatte.
Für Besuch muss ich halt dann doch die Springform raussuchen.

Egal: er ist einfach wahnsinnig schnell gemacht (ja, ja, ja!!! Man könnte den Mürbteig spielend selber machen!!! Ja, ja ja! Macht den bigott selber. Er ist ja eigentlich auch viiiiiiiiiiiiiel besser als der gekaufte. Ja, ja, ja! ABER ICH MACHE NUN MAL EINFACH NICHT GERNE TEIGE. Würkli nid! Und so muss ich dann halt Kompromisse eingehen
ist super knusprig und erfrischend durch die Äpfel unten drin.
 
Viel Spass beim Nachbacken und än Guete, das Rezept findet ihr hier

Sonntag, 29. Januar 2017

Eiskalt!

Wirklich, wirklich, wirklich! Es waren keine schönen Wochen für mich.... die vergangenen seit Jahresbeginn: einerseits natürlich mein Abszess (bei welchem die Herkunft immer noch nicht geklärt ist, d.h. ich weiss noch nicht, WAS dann schlussendlich aus meinem Bauch operiert werden muss :-( ), andererseits aber dieses Wetter. Nein!
Schnee, Dunkelheit und Kälte. Grausame Kälte. Nur schon bei der Vorstellung, das Haus zu verlassen, zieht sich alles bei mir zusammen und verkrampft sich. Kleider anziehen nützt da nix, ich bringe nie soviele Schichten hin, dass es mich nimmer friert (da ich wohl die seelische Kälte nicht mit Kleidern retten kann 😔). 
Dazu dieser elendligliche Nebel bei uns. Nachts dunkel, morgens dunkel und trüb, nachmittags dasselbe und abends schon wieder dunkel. Nein!

 Was tat es daher meiner Seele gut, dass sich bereits am Freitag die Sonne wieder gezeigt hat. Wirklich draussen sein war aber immer noch nichts, viiiiiiiiiiiiiel zu kalt mit -6°C. Aber immerhin der blaue Himmel. Der hat mein Herz erwärmt.
Genau so wie gestern, als Thomas und ich nach getaner Kursarbeit (der Liebe hilft mir jeweils beim Schleppen der vielen Ware) einen Kafi in der Guggere nehmen wollten und uns draussen hinsetzen konnten.
 
An der Sonne
Am Licht
An der Wärme

Und heute gings weiter mit Seele aufwärmen:
Morgens gabs einen Schätzli-Kafi im Güterhof draussen am Rhein. Mit Fell auf dem Stuhl und dunkler Decke über den Beinen war es sehr gemütlich.
Nachmittags sind wir an den Hüttwilersee gefahren, um den gefrorenen (und freigegebenen!) See zu besuchen. Strahlende Sonne, viele Leute und gaaaaaaaaaaaaaanz viele Livia-Selfies gabs dort.

 Ein sonniges Wochenende, ganz nach meinem Geschmack, ich hoffe, ich kann noch lange davon zehren!

Mittwoch, 11. Januar 2017

.... und es kam anders.....

.... als gedacht: mein Einstieg ins 2017!
Der Reihe nach:
Da Livia mit Grosi und Nevio in Wengen in den Ferien war, haben Thomas, Sarah und ich Silvester in Bern verbracht:
Bundeshaus angucken .....
... ä chli durch die Stadt schlendern....

.... und dann ins Bern Westside fahren, dort das Hotel beziehen und im Bernaqua pläuscheln.

Abends gabs dann ein feines Nachtessen gleich im Hotel. Den Gang auf den Bundesplatz zu Mitternacht haben wir dann infolge Kälte ausgelassen :-).
Am 1. Januar bin ich dann mit Bauchschmerzen erwacht, hielt sich aber in Grenzen. So sind wir nach dem grossen Frühstück wieder in Richtung Ostschweiz gefahren sind, ich dösend und irgendwie nicht ganz auf dem Damm.
Daheim hab ich mich dann auch ins Bett verzogen, mit ganz vielen Bettflaschen und Chriesisteisäckli, da ich inzwischen wohl auch Fieber hatte...... die ganze Nacht hindurch...... kaum Schlaf, Schmerzen und Fieber (ich, die mich nicht ans letzte Mal Fieber erinnern kann!). 
Morgens gings so weiter, nix mit aufstehen und sogar den von mir organisierten 2.Januar-Brunch mit Familie und Freunden musste ich auslassen und lag weiter schmerzend und fiebrig im Bett.
Um 19 Uhr abends konnte Thomas mit dann davon überzeugen, dass es jetzt einfach nicht mehr geht und wir in den Notfall fahren müssten.
 
Und dort blieb ich dann. Also nicht im Notfall, aber im Spital. Über ne Woche lang :-(.
In meinem Bauch befand sich ein grosser Abszess (die Fachleute sind sich bis jetzt nicht ganz einig, ob er vom Darm oder dem Eierstock her kommt :-(( ), welcher schnellstmöglich drainagiert (also abgelassen ) werden musste.
 
Das Zimmer bezogen, linksseitig ein Schlauch aus dem Bauch, rechtsseitig ein Christbaum, gefüllt mit Antibiotika, die den Erregern den Garaus machen müssen und diversen andern Infusionen, wohnte ich also nun eine Woche im Spital.
 
 
Ganz viel lieber Besuch kam vorbei, sogar Post hab ich bekommen, das Personal war sowas von liebenswürdig, hilfsbereit und einfach Gold wert, sodass meine Entzündungswerte von Tag zu Tag sanken, mein Bauchschlauch dann am Montag entfernt werden konnte und ich das Spital am Dienstag verlassen durfte.
Na also: ein nicht ganz geglückter Start ins 2017, ich hoffe, der eurige verlief erfolgreicher!

Dienstag, 27. Dezember 2016

Weihnachtsabend

Der Weihnachtstag ist nochmals mit Küchenarbeit gestartet (die Vorbereitungen für die 2 Tage haben bereits am Mittwoch begonnen und mit Hilfe eines organisierten Einkaufs-, Arbeits- und Zeitplanes klappt das jeweils auch sehr gut :-) ). 
 
Letzte Vorbereitungen mussten getroffen werden, sowie auch Tisch eindecken:
 

Gegen Abend dann sind Grosi Wiesi und Philipp zu Besuch gekommen.
 
Das Bäumli geschmückt, die Kerzli angezündet und darunter gaaaanz viele Päckli gelegt (ist auch bei grössern Kinder immer noch seeehr wichtig :-) ), so haben wir gesungen, eine besinnliche Geschichte eines Baumwollfadens gehört und danach durften die Päckli verteilt werden.
 
Anschliessend gings ans diesjährige Weihnachtsmenu (was ja immer der Probelauf für den Weihnachtsmenukurs des folgenden Jahres ist :-) )
 

Nach dem Dessert haben sich Philipp und Grosi Wiesi wieder auf den Heimweg gemacht,....
 
..... während wir im kleinen Kreis noch die diversen Päckli unserer Freunde öffnen konnten.